Heute früh sind wir aufgestanden und haben festgestellt, oha direkt vor uns (Ausblick aus unserem Hotelzimmer) ist der große Krater mit den Vulkanen Bromo, Tenegger und Semeru.

Panoramablick mit unserem Hotel drauf bzw. von unserem Hotel aus
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Nach kurzem und gemütlichen Frühstück und Zimmerwechsel in einen zwar kleineren aber wirklich sehr schönen und vor allem trockenen Bungalow mit großen Fenstern Richtung Mount Bromo sind wir dann zu Fuß runter in den großen Krater gegangen und in der großen “Sandwüste” zum Mount Bromo marschiert. Die Ebene ist voller Lavagestein und Lavasand *coolo*. Total fein und leicht… so ein Lavastein schaut irgendwie aus wie ein Schwamm 🙂
Im großen Krater – der “ Sandwüste”
Da freut sich wer, dass es doch nicht sooo kalt ist wie erwartet 🙂
Besonders beeindruckt zeigt sich Michi allerdings von der “Toilet 2000” im futuristischem Design – ohne Dach:
Während der ganzen Wanderung sind wir immer wieder von den sehr geschäftstüchtigen, aber stets sehr freundlichen Einheimischen gefragt worden “wanna travel moped?” oder “wanna travel by horse?”, was aber eher witzig als störend war. wie gesagt die Einheimischen sind sehr nett und freundlich. Wir haben aber “walking” vorgezogen. 🙂
In der Ebene kurz vor dem Aufstieg zum Mount Bromo war noch ein Hindutempel, der schon offensichtlich stark von der balinesischen Kultur beeinflusst worden ist. Den haben wir dann natürlich auch noch kurz besichtigt. Obwohl die Landschaft völlig anderes ist, hat mich die ganze Wanderung stark an Zuhause erinnert – wahrscheinlich wegen den Temperaturen. Ich bin zwar gut eingepackt und vor allem die langen Hosen sind doch mittlerweile etwas komisch für mich, aber ich bin sehr sehr froh, dass die Temperaturen eigentlich recht moderat sind – außer in der Nacht: Da ist es nur husch!
Hindutempel am Fuße des Mount Bromo
Nun begann der Aufstieg zum Krater des Mount Bromo. … hier lasse ich mal die Bilder sprechen…
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rauchender Krater vom Mount Bromo
… oder doch Scherper? 😉
Am Weg nach oben lässt es sich Michi nicht nehmen in die Wand “G+M” einzuritzen – doch eine Kitschnudel!
Alles natürlich bestens dokumentiert – so ein Tourist! 😀
Auffi aufn Berg
Und nach mehreren kurzen Pausen mit Wassertrinken haben wir dann den Kraterrand erreicht *juhu* und haben einen traumhaften Ausblick auf die umliegende Landschaft:
Ausblick vom Krater
Blick in den dampfenden Krater – alle 30 Minuten gibt’s eine kleine Eruption und Michi ist in seinem Element! 🙂
Am Krater sind außer uns nur ein paar Einheimische, die Getränke und Suppen sowie Blumensträuße verkaufen, die man angeblich traditionellerweise in den immer noch ständig qualmenden Krater wirft, um diesen zu besänftigen. Wir haben Glück, denn wir finden so einen Strauß neben der steilen Stufe nach oben und trotz semiprofessionellem Schwungholen, schaffe ich es doch nicht das Ding in den Kraterschlund zu werfen.
Blumenstraußverkäufer am Weg zum Krater
gscheit Schwung holen – und nix is wordn 😉
Da geht’s ordentlich abi…
Wir sind echt froh, den Vulkan quasi für uns zu haben und einen ganzen Tag in dieser so atemberaubend schönen Gegend mehr verbringen zu können, als ursprünglich geplant. Die meisten Touristen lassen sich ja nur aufd Nacht zum Mount Bromo bringen, schlafen dann ein paar Stunden und lassen sich dann mit Jeeps zum View Point fahren, um dort den Sonnenaufgang zu sehen. Dann werden alle noch zum Krater gebracht – dort machen sie noch Fotos und dann hophop wieder weg von hier… Das wär nix! Aber dafür haben wir heute während des Tages hier unsere Ruhe – morgen in der Früh machen wir dann auch das Touristprogramm mit…
Aber heute haben wir einmal wie gesagt den Vulkan ganz für uns, wir genießen die Aussicht bei einem leckerli Apfel und machen natürlich unzählige Fotos – auch von uns, wobei wir viel spaß beim Fotomachen hatten 🙂
… aber Apfel essen kann man da allemal 🙂
Der beste Apfel aller Zeiten! Da freut such die Gudi 🙂
Michi post etwas professioneller als ich 😉
Da hat der Buddhismus wohl schon abgefärbt?!?
…und da hat wohl wer zu viel Zeit mit den Chinesen verbracht 😀
Einfach nur ein perfekter Tag! 😀
Danach sind wir wieder runter und zurück zum Hotel. Dort angekommen haben wir gehamhamt und die morgige “Sunrise-Tour” gebucht sowie die Weiterfahrt Richtung Bali organisiert 🙂
Dabei haben uns die lieben Leute dort ganz offensichtlich über den Tisch gezogen – denn im Tal hätte die gleiche Tour etwa 9 Euro pro Person gekostet, und jetzt sollen wir uns einen ganzen Jeep für 35 Euros mieten! Wir beschließen zu warten, ob wir nicht den Jeep “sharen” können und tatsächlich finden wir ein sehr gesprächsfreudiges deutsches Paar, dass ebenfalls einen ganzen Jeep gemietet hat und wir teilen uns diesen einfach! 🙂 Nach ein bisschen relaxing auf unserer Veranda mit Bergblick, heißt es eh bald heitigehen, denn der Wecker läutet morgen bereits um 3:30 Uhr – und um 4:00 Uhr geht’s auf zum View Point – aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden…
